Juni 2010

Mittwoch, 23. Juni 2010 von Kai de Haan

Zeigen Sie uns Ihr Gesicht?

Wer die Kommentare anklickt, sieht, dass manche Kommentare ein kleines Foto ziert. Diese Bildchen nennt man Avatar. Für unsere Avatare in den Kommentaren benutzen wir den Dienst Gravatar.  Gravatar ist ein Avatarhoster und steht für “Globally Recognized Avatar”. Man lädt dort ein Bild hoch – das kann ein Foto von sich selbst sein, ein Ausschnitt oder auch sonst irgendein Bild, das einem gefällt. In Blogs macht natürlich eine Ansicht von sich selbst am meisten Sinn. So sieht man gleich, wer da schreibt. Dennoch – letztendlich ist es jedem selbst überlassen, wie er seinen Avatar gestaltet.

Auf jeden Fall ermöglicht ein Dienst wie Gravatar es, einen Avatar zu einer E-Mailadresse zuzuordnen, was das Verwalten von Avataren stark vereinfacht. Wenn man nun einen Kommentare mit dieser E-Mailadresse verfasst, wird der eingestellte Avatar automatisch von Gravatar geladen. Das Ändern von Avataren ist daraufhin kein Problem mehr: Wird das Bild bei Gravatar geändert, ändert sich der Avatar sofort auf allen bisher geschriebenen Kommentaren.

Natürlich beschränkt sich das nicht nur auf unser Blog;  viele Foren und Blogsysteme benutzen Gravatar um ihren Besuchern das lästige Hochladen und Einrichten von Avataren zu ersparen.

Registrieren bei Gravatar

Ein Konto bei Gravatar ist in nur wenigen Minuten erstellt und eingerichtet:

Gravatar aufrufen und “Sign up” aus dem Menü auswählen. Hier die später mit dem Avatar assoziierte E-Mailadresse eingeben und anmelden. Wenn die E-Mailadresse bestätigt wurde, kann man im Profil ein Bild hinzuzufügen. Dazu unter “Add an Image” auswählen, ob ein Bild vom PC, aus dem Internet oder direkt ein Foto von der Webcam benutzt werden soll.  Man braucht sich keine Sorgen über das Format des Fotos machen, denn nach dem Upload hat man die Möglichkeit das Bild auf die passende Größe zurechtzuschneiden.

Zum Schluss muss nur noch angegeben werden, ob das Bild jugendfrei ist. Seitenbetreiber können in Ihren Einstellungen bestimmen, welche Inhalte angezeigt werden und welche nicht. Wer zum Beispiel nicht jugendfreie Inhalte sperrt, auf dessen Seiten wird auch ein Avatar nicht angezeigt, wenn er zuvor bei Gravatar als nicht jugendfrei gespeichert wurde. Aber mal ehrlich – wer will schon seine Kommentare mit einem nicht jugendfreien Bild illustrieren? Solche Kommentatoren erwarten wir hier in unserem Blog eigentlich nicht. Dazu sind Marketing, Suchmaschinenoptimierung und Adwordskampagnen wohl auch die falschen Themen;-)

Wenn der Avatar erfolgreich zur E-Mailadresse hinzugefügt wurde, erscheint nun bei allen Gravatar benutzenden Diensten das betreffende Bild, wenn diese Email-Adresse benutzt wurde. Und jetzt sind wir gespannt, welche Gesichter denn in Zukunft alle hier in unserem noch jungen Blog auftauchen. Wir freuen uns auf Sie!

Dienstag, 15. Juni 2010 von Kai de Haan

Wir machen bei der WM mit!

Naja, nicht bei der Fußball-WM, sondern der Blog-WM. Um ehrlich zu sein auch nur Sascha mit seinem privatem Blog, Software-Entwickler Blog.

Im Moment findet bis zum 17. die Vorrunde statt, und Sascha ist im 3. Duell gegen “daswebdesignblog”.

jede Stimme zählt, also stimmt ab was das Zeug hält! ;) In dieser Vorrunde kann man auch tolle Preise gewinnen indem man einfach einen Kommentar schreibt:

  • 10 Gutscheine für individuell bedruckbare Tassen von Personello.com
  • 8 Wall-art.de Automagnete zur Fussball-WM 2010
  • 3 x das Buch “Google AdWords” aus dem Hause Addison-Wesley

Hier geht’s zur Abstimmung:

Blog-WM Vorrunde 1

Montag, 14. Juni 2010 von Birthe Stuijts

ranketing beim Tag der offenen Tür der Zahnimplantat-Klinik Düsseldorf

logo_zahnimplantat-klinik-duesseldorfNein, keine Sorge – unsere Zähne sind noch ganz in Ordnung. Mein Besuch beim Tag der offenen Tür der Zahnimplantat Klinik von Dr. Sliwowski in Düsseldorf hatte rein berufliche Gründe. Denn Dr. Sliwowski ist einer unserer Kunden und so war es für mich hochinteressant, seine Klinik und sein Angebot einmal näher kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Aber auch aus privater Sicht kann es ja nicht schaden, sich bereits frühzeitig zu informieren. Ein Zahnimplantat kann schließlich für jeden mal notwendig werden.

Am Sonntag, den 13. Juni gab es also einen Patienteninformationstag in der Zahnimplantatklinik Düsseldorf im St. Vinzenz-Krankenhaus, an dem der Leiter, Dr. med. Christoph Sliwowski und sein Team über Trends, Techniken und Möglichkeiten bei Implantaten informierten. Den ganzen Tag konnte man in der kürzlich neu eröffneten Klinik Näheres zu dem Thema aus erster Hand erfahren. Besonders informativ: Neben den Ärzten und Mitarbeitern waren auch verschiedene Implantathersteller anwesend, die an eigenen Ständen für Fragen und Gespräche zur Verfügung standen. Sie zeigten anhand von anschaulichen Beispielen und Informationsmaterial Aufbau und Funktion einzelner Implantatsysteme.

Dr. Sliwowski und sein Team informierten darüber hinaus umfangreich über Kosten, Pflege, Sicherheit und Haltbarkeit im Falle einer Implantatversorgung. Ich hab gelernt, dass Implantate gerade wie kaum ein anderer Bereich in der Zahnmedizin eine rasante Entwicklung durchmachen und es gibt immer mehr Möglichkeiten in Sachen Diagnostik und Implementierung. Dr. Sliwowski hat auch sein eigenes und patentiertes Implantat-System vorgestellt, das vielen Menschen schlecht sitzende Gebisse erspart.

ranketing betreut Dr. Sliwowski seit Anfang des Jahres und einige der definierten Ziele haben wir schon gemeinsam erreicht. Und ich denke, die erfolgreich begonnene Zusammenarbeit geht weiter. Denn das Foto, das beim Tag der offenen Tür der Zahnimplantat-Klinik in Düsseldorf entstand, vermittelt den Eindruck eines durchaus zufriedenen Kundens. ;-)

birthe-stuijts_und_dr-sliwowski

Birthe Stuijts und Dr. Sliwowski

Montag, 07. Juni 2010 von Birthe Stuijts

Jubiläum!

Gewerbeanmeldung Heute vor 10 Jahren war der Gang zum Gewerbeamt der Gemeinde Kerken ein logischer Schritt mehrerer Monate Vorbereitung: Ich, Birthe Stuijts, machte mich selbstständig. In den ersten Monaten war es ein Abtasten des Marktes und meines Könnens, ein Herantasten an Preisgestaltung und Positionierung. Die wichtigsten Grundlagen und erste Netzwerkkontakte suchte und fand ich bei den Webgrrls. Ohne diesen Verein wäre ich sicherlich nicht dort, wo ich heute stehe. Hier fand ich meine Web-Mama – ein Webgrrl, mit dem ich sehr viele Gedanken zur Selbstständigkeit ausgetauscht habe. Dank dieser Gespräche konnte ich so manche Entscheidung fundiert treffen. Leider ist der Kontakt seit 2002 abgebrochen und ich habe sie bis heute nicht mehr finden können. Vielleicht liest sie dies irgendwann einmal. Dann soll sie wissen, dass ich immer noch sehr dankbar für ihre Unterstützung in den ersten Tagen bin. Sie war es auch, die mir empfohlen hatte, in dem großen Markt der Webdesigner, die im Jahr 2000 wie Pilze aus dem Boden schossen, eine Nische für mich heraus zu arbeiten. Dies war aufgrund meiner Erfahrungen in den Vorjahren nicht allzu schwer. Die Arbeit mit und für Suchmaschinen war schon seit 1996 mein Steckenpferd.

das webbitt! Eichhörnchen Ein Name wurde gesucht: Webbitt! war das Ergebnis. Eine Kombination von “Web”, “Bit” und “IT”. Entsprechend hieß mein allererster Slogan 2000: “Sie verkaufen Produkte oder Dienste? Webbitt!” Als Firmensymbol wählte ich das Eichhörnchen, das ich seit meiner Kindheit im Wald in mein Herz geschlossen habe. Ich verbinde mit dem Eichhörnchen Neugier, Fleiß, Kommunikation. Eigenschaften, die ich auch in meiner Firma verwirklichen wollte.

Viele Kontakte aus den ersten Tagen begleiten mich heute noch. Axel Dwilies übergab mir einige seiner Kunden und “vererbte” mir die Verpackungsseite kartonagen.de. Ruth Roettges unterstützte mich anfangs beim Aufbau dieses Portals. Nun freue ich mich schon sehr auf unser nächstes gemeinsames Projekt, dessen Launch bald bevorsteht. Mit Katrin Klink saß ich im Oktober 2000 im “Café Journal” in Krefeld. Auf einem Bierdeckel entwarfen wir die ersten Namensgebungen und Spielideen für Crazy-Crazy. Vor allem der Lobgenerator wurde schnell bekannt und gab so einem der ersten Internet-Flash-Spieleportale einen ordentlichen Schubs nach vorn.

Working Mama Mein Arbeitsplatz war zu Hause – ich war die Working Mama. Meine beiden Töchter haben mich viele, viele Arbeitsstunden begleitet und neben Malen auch Knicken, Lochen und Heften geübt. Der Buchhaltungsordner von 2004 sieht entsprechend bunt aus. Das sorgte für ein breites Grinsen auf dem Gesicht meines Steuerberaters. Er ist sehr vorsichtig mit dem Ordner umgegangen. Heute sind die original “KLH-Übungen” immer noch da, wo meine Töchter sie eingefügt haben.

Mit einigen Webgrrls hatte ich 2001 auf der zweiten Online Marketing Messe in Düsseldorf meinen ersten Messestand. Wir hatten dazu den Verein 18 Eintel gegründet. Aus der Pressemitteilung von damals:

Logo 18 EintelInnerhalb von nur sechs Wochen hatten die 11 selbstständigen Unternehmerinnen nicht nur ihren gemeinsamen Auftritt geplant, sondern auch ein neues Logo entwickelt, ihre Homepage programmiert, die gemeinsame Visitenkarte ausgearbeitet und eine Flash-Präsentation zusammengestellt. 18 Eintel – der Begriff aus der Werbebranche – spiegelt die Philosophie wider. Er steht für 18 DIN A1-Bögen, die zusammen die klassische Plakatgröße ergeben. Mit seinen 18 Dienstleistungen gewährleistet das Netzwerk ein Full-Service-Angebot für nahezu jeden Business-Bereich.

Wer glaubt heute, dass ich damals die einzige Ausstellerin auf dieser Messe war, die bis 2008 “Leitmesse für digitales Marketing” war, die Suchmaschinenoptimierung angeboten hat?

In meinem Wohnort Aldekerk fanden dann die nächsten “Netzwerkaktivitäten” statt. Im Dezember 2003 schloss ich mich mit Olaf Kunick zusammen. Unsere Tätigkeiten ergänzten sich wunderbar. Zunächst arbeitete jeder von uns noch im eigenen Arbeitszimmer. 2006 stand für mich dann eine Entscheidung an: Beschränke ich mich auf einige Kunden und weise ich sämtliche Anfragen darüber hinaus radikal ab, oder will ich wachsen? Die Entwicklung von der alleinigen Selbstständigkeit zum Unternehmen mit Mitarbeitern ist – so wie ich es heute betrachte – einer der schwierigsten Lernprozesse in den letzten 10 Jahren gewesen. Hatte ich bis dahin all meine Kunden alleine bedient, so musste ich mich jetzt umstellen, indem ich z.B. Aufgaben delegiert und Personalverantwortung übernommen habe. Aber auch meine Kunden mussten sich daran gewöhnen, dass ich nicht immer persönlich direkt ansprechbar war. Dies war nicht immer für jeden einfach.

Das ranketing-Team in MallorcaEnde 2006 hatten wir dann eine kleine Mannschaft zusammen: eine Sekretärin, zwei Teilzeit-SEO-Assistentinnen, einen Programmierer, Olaf und ich. Außerdem arbeitete noch einige Nachmittage ein Praktikant/Schüler bei uns. Businesspläne wurden geschmiedet, denn die GmbH-Gründung war der nächste geplante Schritt.

Mitte 2007 war es soweit: Die webbitt! GmbH wurde gegründet. Noch keine zwei Wochen später ein Rückschlag: Wir bekamen eine Abmahnung wegen unseres Firmennamens aufgrund “phonetischer Ähnlichkeit” mit dem Namen einer anderen Firma. Dies war ein echter Schock!

Wie konnte ich sieben Jahre lang mit meinem Firmennamen auf dem Markt aktiv sein, sogar Publikationen geschrieben haben, und erst bei der Eintragung ins Handelsregister kommt die Abmahnung? Nun ja, ich hatte ihn in all den Jahren ja auch nicht entdeckt. Und ein wenig Recherche zeigte, dass der Markeninhaber, der uns abgemahnt hatte, bereits zwei Jahre länger als wir auf dem Markt aktiv war. Leicht auszumalen, dass gerade bei so einem subjektiven Grund wie “phonetische Ähnlichkeit” und bei dieser Historie es nicht gerade sicher sein würde, dass wir Recht bekämen. Die Entscheidung, unseren Firmennamen zu ändern, und mich von dem Namen webbitt! zu trennen, war nach all den Jahren sicherlich nicht einfach. Aber sie war dennoch absolut richtig. Denn wir wollten schließlich vorwärts kommen und nicht monatelang durch Ärger, Streit und Stillstand wegen eines Rechtsstreits blockiert werden.

Wir mieteten ein Atelier in den Güterhallen in Solingen – für kreative Namensfindung – mit unserem kompletten Team, sehr viel Papier, Malwerkzeug und insbesondere unseren Köpfen. Mehrere Kreativitätstechniken und Brainstormings wurden eingesetzt – und schon nach 8 Stunden hatten wir ein Ergebnis: ranketing wurde am 1. August 2007 geboren.

Und nun sind wir wieder drei Jahre weiter. Der Markt wächst, wir wachsen. Wir wachsen durch unsere Mitarbeiter und durch unsere Kunden. Allen bin ich dankbar dafür, was sie mir und ranketing ermöglichen.

Heute haben Olaf und ich uns mit einem Kunden zusammengesetzt, der nach vielen Jahren Selbstständigkeit und Firmenwachstum feststellen musste, dass er nicht mehr das tat, was er eigentlich machen wollte. In der Nachbesprechung haben Olaf und ich noch einmal das Gespräch reflektiert, und uns gefragt, ob das, was wir jeweils in unserer Firma machen, auch das ist, was wir gerne heute und in Zukunft machen möchten. Die Antwort: Nach 10 Jahren haben wir immer noch viele Ideen und Perspektiven und ganz viel Raum für Entwicklung. Ganz wichtig ist uns auch: Wir machen nach wie vor genau das, was uns Spaß macht. Und das ist für mich einer unserer Erfolgsfaktoren.

Wenn man mich jetzt fragt, wie ich diese 10 Jahre in einem Wort zusammenfasse, muss ich auf meine holländischen Wurzeln zurückgreifen – da fällt mir nur ein Wort in meiner Muttersprache ein:

WAUW!